Hinweise zum nicht-sexistischen Sprachgebrauch bei Delta Cultura
Wir setzen uns als Verein für Menschenrechte, Bürgerrechte und gleiche Chancen für alle Menschen ein, gleich ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion etc.
Wir lehnen aber die generelle Verwendung von Binnen-Is und Gender-Gaps in unseren Texten ab.
Hierfür gibt es zahlreiche Gründe:
Zum einen wird der Lesefluss deutlich gestört, zum anderen halten wir die aufoptruierte Verwendung dieser “gegenderten” Schreibweise für zweifelhaft um die Gleichstellung von Menschen (in diesem Fall Geschlechtern) zu fördern und zu forcieren, sie kann sogar das Gegenteil bewirken.
Sprache ist wichtig, “nicht-sexistischer Sprachgebrauch” bedeutet für uns aber viel mehr, als Binnen-Is und Gender-Gap:
“Sprache ist sexistisch, wenn sie Frauen und ihre Leistungen ignoriert; sie ist sexistisch, wenn sie Frauen in Abhängigkeit von oder Unterordnung zu Männern beschreibt und wenn sie Frauen nur in stereotypen Rollen zeigt; sie ist sexistisch, wenn sie Frauen durch herablassende Ausdrücke demütigt und lächerlich macht.” (Trömel-Plötz et al, 1981)
Dies bedeutet für uns als Verein: Wir stellen es unseren Autoren und Autorinnen frei, ob sie “gegenderte” Sprache verwenden möchten, oder sich z.B. für das generische Plural entscheiden. Generell weisen wir auf die Empfehlung der UNESCO (Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch. 1993) hin.
Du findest in unseren Texten in Broschüren, auf Flyern, in Publikationen und auf der Webseite also verschiedenen Sprachgebrauch. Wir sprechen mit unseren Veröffentlichungen Menschen an, keine Geschlechter.
[Foto: Wikipedia]







